Rechnen früher (3) – Programmierbarer Taschenrechner

Die Erfindung des elektronischen Taschenrechners (ca. 1970) war letztlich der Todesstoss für mechanische Rechenmaschinen wie die Curta. Während die ersten elektronischen Taschenrechner meist nur die vier Grundrechenarten beherrschten, waren technisch-wissenschaftliche Taschenrechner in der Lage, auch trigonometrische, logarithmische und Exponential-Funktionen zu berechnen. Das war dann endgültig auch das Aus für den jahrhundertelang verwendeten Rechenschieber.

Weiterlesen

Rechnen früher (2) – Die Curta

Inzwischen nahezu vergessen ist die Curta, eine mechanische Rechenmaschine – nein, nicht eine sondern die kleinste serienmäßig hergestellte mechanische Vier-Spezies-Rechenmaschine der Welt! Erfunden wurde sie vom österreichischen Büromaschinenfabrikanten Curt Herzstark, produziert von 1948 bis 1970 von der Contina AG in Liechtenstein.

Weiterlesen

Rechnen früher – Rechenschieber

Ein Relikt aus vergangener Zeit – der Rechenschieber Heute kaum vorstellbar aber bis zum Ende der 1960er Jahre waren sie praktisch die einzige Möglichkeit, um technische und wissenschaftliche Berechnungen durchzuführen.

Hier ein besonders schönes Exemplar – der Faber Castell 2/83N:

F-C_2-83N

Die Erfindung des Taschenrechners (1969) und des ersten wissenschaftlichen Taschenrechners (1972) bedeuteten letztlich das Aus für dieses geniale Gerät.