Apple Watch Series 3

Nach diversen Ausflügen in die Welt der Fitness-Tracker (siehe Fitness-Tracker! und Apple Watch?) bin ich nun bei der Apple Watch Series 3 gelandet. Hier meine ersten Erfahrungen mit dem guten Stück.

Die Kurzfassung vorab: Nein, man braucht die Apple Watch nicht! Aber sie ist ein faszinierendes und auch im Alltag nützliches Gadget.

Nach einigen mehr oder weniger schlechten Erfahrungen mit anderen Fitness-Trackern habe ich mir nun die Apple Watch Series 3 (GPS) zugelegt und zwar in der „klassischen“ Variante: Spacegraues (eigentlich dunkelgraues) Aluminumgehäuse mit schwarzem Sportarmband. Stolze 400 EUR kostet das Teil (Mai 2018), aber – soviel sei schon mal vorweggenommen – den Preis ist sie wert!

Die Freude beginnt (typisch für Apple) bereits beim Auspacken: Der riesige Karton (da soll nur eine Uhr drin sein?!?) gleitet sachte aus dem Deckel und zum Vorschein kommt die Uhr, die es sich da drin der Länge nach ausgestreckt gemütlich gemacht hat. Natürlich alles hübsch mit Folie geschützt, die sich dank kleiner Laschen leicht abziehen lässt. Der erste Eindruck: Mechanisch ist alles auf höchstem Niveau. Das Gehäuse ist angenehm abgerundet mit nahtlosem Übergang zum Bildschirmglas. Das Armband schliesst perfekt an das Gehäuse an (und lässt sich ohne Werkzeug mit einem genialen Mechanismus leicht auswechseln). Es ist aus einem haptisch sehr angenehmen Kunststoffmaterial (Apple nennt es „Hochleistungs-Fluorelastomer“), das im Querschnitt nach aussen leicht abgerundet ist. Der Verschluss besteht lediglich aus einem Metallpin, in den das andere Ende des Armbands im passenden Loch eingeknöpft wird. Das überstehende Ende des Armbands wird dann unter das Gegenstück geschoben, so dass dies nicht stört und auch kein weiteres Teil notwendig ist wie normalerweise bei anderen Uhrenarmbändern. Genial!

Ein kurzer Druck auf die Seitentaste und das bekannte weisse Apple Logo erscheint auf dem Bildschirm. Nach kurzer Zeit führt einen die Uhr durch die Grundeinrichtung, bei der sie per Bluetooth mit einem iPhone gekoppelt wird. Alles supereasy und schnell! Mit der zugehörigen iPhone App Watch wird die Uhr eingerichtet – u.a. lassen sich damit verschiedene Zifferblätter auswählen und konfigurieren

Die „Digital Crown“ (also der Drehknubbel, mit dem bei mechanischen Armbanduhren die Zeit eingestellt wird) lässt sich sowohl drehen (um etwas auszuwählen oder nach oben/unten zu scrollen) als auch drücken (um die Auswahl zu bestätigen). Ausserdem gibt es noch eine Seitentaste, mit der das Dock (mit den zuletzt geladenen Apps) aufgerufen oder Siri gestartet werden kann. Die weitere Bedienung erfolgt über den berührungsempfindlichen Bildschirm und ist völlig intuitiv. Apropos Bildschirm: Das OLED-Display hat eine Auflösung von 312×390 Pixeln, passt sich automatisch der Umgebungshelligkeit an und liefert eine brillante Darstellung.

Im Auslieferungszustand sind bereits eine Reihe von Apps installiert (mehr dazu in einem späteren Artikel):

  • Die üblichen Standard-Apps wie Wecker, Weltzeituhr, Stoppuhr, Countdown-Timer, Wetter, Karten, Aktien, Wallet, Kalender, Erinnerungen, Musik etc.
  • Apps zur Kommunikation: Mail, Nachrichten, Telefon
  • Apps mit Fitnessbezug: Aktivitäten, Herzschlag, Health, Training

Weitere Apps lassen sich leicht mit der Watch App am iPhone installieren. Dort werden alle auf dem iPhone installierten Apps angezeigt, von denen es auch eine Variante für die Watch gibt. Leider ist dies bei einigen populären Apps nicht der Fall, z.B. bei Threema, TripAdvisor oder Whatsapp. Schade!

Mehr über die Apple Watch folgt demnächst in einem weiteren Beitrag!

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