Serienempfehlung (4): Sherlock

Wer kennt die Sherlock Holmes Geschichten von Arthur Conan Doyle nicht? Sie sind definitiv ein Klassiker! Leider sind alle bisherigen Verfilmungen davon eher etwas für überzeugte Nostalgiker, denn das Setting im London des 19. Jahrhunderts ist tendenziell einfach etwas dröge. Umso mehr überrascht da die BBC-Serie Sherlock (ab 2010), deren Autoren eben keine „ehrfürchtige und bedächtige“ Verfilmung wollten sondern sich zum Ziel gesetzt haben, die Geschichten in einen modernen Kontext zu versetzen.

Sherlock Holmes und sein Sidekick Dr. Watson agieren zwar immer noch in London aber nun eben im angehenden 21. Jahrhundert. Entsprechend ermitteln Sie mit Hilfe moderner Technik. Die beiden leben in einer WG zusammen (natürlich an der legendären Adresse Baker Street 221b). Watson schreibt ein Blog, in dem er über Holmes‘ Fälle berichtet.

Die moderne Technologie spiegelt sich auch in der filmischen Gestaltung wider: Holmes Beobachtungen etwa erscheinen als eingeblendete Worte im Bild und SMS-Nachrichten scheinen in der Luft zu schweben. Im allgemeinen ist das Erzähltempo deutlich schneller als in allen anderen Sherlock Holmes Verfilmungen. Meist ermitteln Holmes und Watson an mehreren Fällen parallel, zwischen denen gelegentlich auch eine anfänglich nicht erkennbare Verbindung besteht.

Aktuell besteht die Serie aus 13 Episoden in 4 Staffeln.

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